Was braucht man in einem Rettungsboot?

Was braucht man in einem Rettungsboot?

Unser Projekttag

Ich bin Mara Linn Holzhäuser, eine Schülerin der Klasse 8a an der Regelschule Schloßvippach. Ich möchte hier über meine Erfahrungen, die ich am Dienstag, dem 17.10.2017, zum  Thema „Praxisbezogene Testverfahren“ gemacht habe, berichten. Veranstaltet und ermöglicht wurde uns der Tag vom Krüger-Verein Erfurt, der sich seit mehreren Jahren mit Berufsorientierung beschäftigt. Wir lernten im Team zu arbeiten und uns mit Problemen auseinanderzusetzen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Unsere Aufgaben bestanden aus Bastel- und Denkaufgaben sowie aus logischem Kombinieren und noch vielen anderen interessanten Themen. Dabei fand ich heraus, dass ich gut im Team arbeiten kann, aber noch üben muss, Probleme selbstständig zu lösen. Nichtsdestotrotz haben mir die Teamarbeiten an diesem Tag sehr großen Spaß gemacht. Es hatten sicher alle genug Gelegenheit, ihre Stärken und Schwächen näher kennenzulernen, um sich selbst in Zukunft besser einschätzen zu können. Solche interessanten Projekttage haben einen sehr wertvollen Charakter und könnten nach meinen persönlichen Eindrücken ruhig öfters stattfinden.

Projekttag – Praxisbezogene Testverfahren

Am Mittwoch, den 18.10.2017 hatten wir, die Klasse 8b der Regelschule Schloßvippach, von 8.00 Uhr bis 14.30 Uhr einen Projekttag zum Thema „Praxisbezogene Testverfahren“. Der Veranstalter war der Krüger-Verein-Erfurt.

Nach einer kurzen Einleitung von Herrn Arnold, Herrn Kewitsch, Frau Ose und Frau Merten wurden wir in vier Gruppen und auf zwei Räume aufgeteilt. Wir mussten schnell eine Selbsteinschätzung schreiben und dann bekamen wir auch schon die erste Aufgabe erklärt. Wir bekamen zwei Blätter Papier, eine Schere, Kleber und Stifte zur Verfügung und mussten mit Hilfe einer Vorlage ein Haus erstellen. Währenddessen liefen die Betreuer im Raum herum, beobachteten uns und machten sich Notizen über unser selbständiges Arbeiten. Nachdem wir die Aufgabe bewältigt hatten, hatten wir eine kurze Pause.

Danach wurden Gruppen gebildet. Jede Gruppe sollte sich vorstellen in einem Rettungsboot zu sitzen. Wir bekamen ein Blatt, wo wir uns entscheiden mussten, welche Dinge wir von 1 bis 15 am ehesten bei einem Schiffsunglück mitnehmen würden. Als wir das ausgefüllt hatten, setzten wir uns in kleinen Gruppen zusammen und füllten die Liste noch einmal für die Gruppe aus. Dann setzten sich alle Schüler aus dem Raum zusammen um heraus zu finden, welches die wichtigsten fünf Dinge sind. Dabei haben wir festgestellt: Je größer die Gruppe wird, umso schwieriger wird es, eine gemeinsame Meinung zu finden. Wir erfuhren abschließend, welche überlebenswichtigen Dinge bei der Bundeswehr/Marine in einem Rettungsboot mitgenommen werden.

Nach einer 10 minütigen Pause ging es weiter mit der dritten Aufgabe. Das war eine Aufgabe, die mit einem Partner bewältigt werden musste. Wir bekamen einen Zettel mit Dingen zum Einkaufen, einen Stadtplan und mussten alle Aufgaben so schnell wie möglich erledigen. Eine kurze Auswertung und wir waren schon bei der vorletzten Aufgabe angelangt.

Dies war eine Einzelaufgabe, in der wir strategisch denken mussten. Wir bekamen den Auftrag Mädchen, Jungen und Betreuer in einem Ferienlager mit Hilfe von Klebezetteln und einer Folie aufzuteilen. Danach hatten wir 25 Minuten Hofpause, bis wir zur letzten Aufgabe kamen. Dafür suchten wir uns in Dreiergruppen zusammen. Es war eine Rampe zu bauen, von der eine Kugel fliegen soll. Die Rampe, mit der die Kugel am weitesten flog, hat gewonnen.

Als wir auch das ausgewertet hatten, sollten wir schnell noch eine Selbsteinschätzung schreiben. Danach haben wir uns verabschiedet und durften anschließend gehen.

Wir haben an dem Tag herausgefunden, dass Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit den Alltag erleichtern können. Am besten hat uns gefallen, dass wir eine Abwechslung in unserem Schulalltag hatten. Uns ist dabei für die Zukunft klar geworden, dass man sowohl teamfähig als auch selbständig arbeiten sollte.

Angelina Lange, Jamie Schmidt-Henrici und Tim Schmidt, Kl. 8b

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